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Mittwoch, 14. Mai 2014

EINE ALTE LIEBE, EIN NEUER BEGINN & MUTTERTAGSBLÜMCHEN

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Hallo ihr Lieben Mädels da draußen,
*räusper, hust* und ähm natürlich auch ein paar vereinzelte Männer,
macht euch auf einen langen Post gefasst... holt euch am besten einen Kaffee oder Kekse...
 
... denn in den Tagen, in dem ich mich hier selten habe blicken lassen (und auch leider gar nicht das aktuelle Geschehen bei euch allen in den Blogs mitbekommen habe) hat sich hier Vieles getan. Puh, ich bin fast ein bisschen aufgeregt wenn ich euch verkünden kann:
ES BEGINNT EIN NEUES LEBEN!
EINE ALTE LIEBE!

Nein, ich habe mich natürlich nicht in meine Jugendliebe verguckt. Wir können unseren alten Traum von Liebe jetzt endlich wahr werden lassen! Das eigene Heim! Die eigenen 4 Wände. Unser Traum vom Haus!
Es gab ja eine Zeit, da hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben, hab resigniert an den schlechten Angeboten oder dem Wirrwarr, was alles dazu gehört. Unser letztes Häuschen, was für uns in Frage gekommen wäre, wurde uns ja weggeschnappt, während wir bei den ganzen Formalitäten waren, kam dann die Absage. Und dann natürlich auch die Enttäuschung. Aber wie es so oft im Leben scheint: es kommt schon noch das Richtige! Und nun haben wir es gefunden. Und es ist noch schöner als das erste Haus, welches wir kaufen wollten. Malerisch gelegen in einem Dörfchen - so wie wir es immer wollten. Nur 2 Häuser von einer wunderbaren Kirche entfernt, mit einer ganz alten Mauer, einem wunderschönen Hof, mit Scheune, einem urigen Holzschuppen und einem Garten, wo ich früher nur von träumen konnte. Viel Platz zum Gestalten, sitzen, träumen, pflanzen, gärtnern...
umgeben von alten Obstbäumen, einem antiken" Treibhäuschen... ein wunderbarer Platz zum Glücklichwerden. Und nachdem nun alle Hürden genommen sind, wird es hoffentlich nun nur noch ein paar Tage dauern, bis wir den ersten Schritt in unser neues Leben wagen.

Und wagen ist da nicht untertrieben, denn wir ziehen da nicht einfach nur ein. Bis es unser Traumhaus ist, muss noch eine ganze Menge passieren. Da weichen Wände, da kommt der Fussboden komplett hoch, eine neue Heizung, das Dachgeschoss muss ausgebaut werden. Es ist mehr als genug zu tun - aber unser Zeitplan ist straff und ich bin jetzt einfach mal optimistisch, dass wir das alles packen.
Auf jeden Fall wird es ein Abenteuer. Und ich blicke relativ gelassen der Realität ins Auge, wenn uns das nicht nur Kraft und Anstrengung am laufenden Band kostet, sondern sicher auch einige graue Haare und Falten bringt *letztlich werden es aber hoffentlich Glücksfalten sein*
 

Alles wird hell und freundlich...ein Stück Ferienhaus mit Bauernhofcharakter. So würde ich meine Vorstellung von all dem jetzt beschreiben. Viel weiß, eine Riesen Küche mit einem noch riesigeren Esstisch und viiiiiel Stauraum für all die 100.000 Schüsseln, Kännchen und Tassen, die Frau so hat und auch unbedingt alle braucht. Ich werde mir einen extra kleinen Bereich für Fotografie schaffen, mit Platz für verschiedenste Hintergründe. *während der Mann grübelt, wie er am besten eine Fußbodenheizung verlegt grübel' ich, wie ich am besten noch ein Home Cinema unterkriege* ;)

Dazu:
eine schöne große Couch *yeah*
holzvertäfelte Wände in weiß *yeeeehaw*
einen begehbaren Kleiderschrank *kreisch*
2 Bäder *juhu*

und ich könnte noch 10.000 Firlefanz-Dinge aufzählen, die ich mir so gedacht habe. Ich freue mich so auf die Zeit, wenn alles Schwere hinter uns liegt und man auch die Zeit im eigenen Zuhause genießen kann. Schöne Sommerabende draußen, ein kleiner Garten, viele Blumen, Zeitschriften blättern auf der Terasse, Halloweenpartys...

Aber machen wir uns nichts vor, es gibt auch nach dem Umbau immer was zu tun oder?
 

Wundert euch also nicht, wenn es in der nächsten Zeit dann mehr Baustellenbilder gibt, als schöne Dekofotos. Bis die wieder folgen, wird sicher noch der Sommer vergehen.
Wer immer auf dem Laufenden bleiben will, der sollte bei Pinterest reinschauen...da postet man ja doch schneller mal ein Bild. :)

Und schon ganz bald nehme ich euch hoffentlich mit in unser neues Heim.
Ihr seid quasi von Anfang an dabei ;)

Ich wünsche euch einen schönen Mai... hoffentlich bis bald,

EURE NICOLE

P.S.: Mein erster Muttertag, an dem ich selber Blumen bekommen habe. Für Mama!
(siehe rechts) und dazu ein selbstgebasteltes Bild. Total goldig und herzig. Und ein wunderschönes Gefühl.

P.S. 2: ...drückt uns die Daumen, denn am Montag ist Notartermin ;)


Freitag, 26. Juli 2013

[ VOM ABENTEUER IKEA, NEUEN PLÄNEN, TOLLEN URLAUBSTAGEN & WÜNSCHEN ]

Da ist es nun - unser Urlaubsende! Willkommen im Wochenende!
Und man sagt ja bekanntlich immer: die Tage sind viel zu schnell vergangen. Stimmt ja auch! Aber wir hatten wunderschöne Urlaubstage. Ich fand es wirklich ganz toll, das wir, wie früher in Kindheitstagen so oft gebadet haben. Einfach faul in der Sonne liegen - dazu ein paar Zeitschriften, himmlisches Nichtstun nenne ich das! Da könnte ich doch glatt noch eine Woche dran hängen :) Aber die Pflicht ruft, es warten viele Bestellungen auf ihre Bearbeitung und auch so ist wieder ein bisschen was liegen geblieben.

Aber nun mal zu den spannenden Überschriften:
Abenteuer Ikea & neue Pläne:
wir sind heute zum Schweden nach Berlin gefahren. In den letzten Tagen war ich ja schon so unzufrieden mit unserer Wohnsituation. Die Sehnsucht nach einem eigenen Haus und damit mehr Platz hat sich so breit gemacht, dass ich zuletzt gar keine Lust mehr hatte, hier noch was schön zu gestalten, manchmal sogar nicht mal Lust zum Aufräumen. Aber bei einem klaren Gespräch und der Einsicht auf momentane Aussichtslosigkeit haben wir beschlossen, es uns die letzte Zeit als Mieter noch ein bisschen gemütlich zu machen. Und der fehlende Platz: da müssen wir was machen!
Und so habe ich 2 Tage abends im Bett Pläne geschmiedet und mir mehr Stauraummöglichkeiten überlegt, die dazu auch noch dekorativ sind und nicht so viel Platz wegnehmen.
Ikea war da meine Lösung!
Also würden ein paar Billy's gekauft, ein XXL Spiegel (na ja gut, der bietet nun nicht gerade Stauraum aber sieht toll aus) ein neuen TV Tisch (für den Mann was 'Gradliniges') und bisschen Dekogedöns... alles in allem waren wir in rekordverdächtige knapp 60 Minuten wieder raus! Wir wussten, was wir wollen. Blöd nur, dass alle Kartons Riesen-Trümmerteile waren und wir das alles in einen Kombi packen mussten. Selbst das beste Tetris-system half nix...die Regale und die dazugehörigen Türen müssen aufs Dach!
Oh Gott! dache ich mir... Mit Gurten festgezurrt und geschützt mit meiner guten Wohnzimmerfelldecke.
So sind wir bepackt wie ein Wandervolk mit 80 über die brandenburgischen Straßen gefahren und dem Herrn sei Dank auch heil angekommen.
Jetzt bekomme ich also mehr Stauraum für meine vielen vielen Klamotten, im Flur weicht der alte Geschirrschrank. Da soll jetzt eine Bücherwand im Long Island Style gebaut werden...mit Platz für unsere Jacken, die wir verstauen wollen, damit alles nicht immer so rumpelig aussieht. Und dann sind da ja noch die vielen Schuhe und Handtaschen. Dafür gibt es jetzt Platz. Unser Wohnzimmer erlebt auch einen kompletten Wandel. Fernseh - und Sofaseite werden komplett getauscht, eine neue Wandfarbe.
Ich bin schon sooo aufgeregt!
(natürlich mache ich dann Bilder)

Die letzten Tage haben wir auch viel auf dem Lande verbracht. Mich zieht es immer wieder hin und ich bin danach wirklich erholt. Zudem  sind die Seen dort klarer und es ist nicht so überlaufen. Das trägt auch zur Entspannung bei. Das Titelbild ist Anfang der Woche entstanden, als wir eine kleine Tour auf dem "Gut" gemacht haben. Also ein moderner Bauernhof mit großer Landwirtschaft. Es ist toll, wenn Kinder all das hautnah miterleben...die Kühe füttern können und unsere Tochter weiß, dass aus dem Korn, was sie jetzt in der Hand hält, später mal ein Brot werden kann.

Leider ist auch eine nicht so schöne Sache in der Familie passiert, was uns allen einen Schrecken eingejagt hat. Es geht um meine liebe Oma, die jetzt im Krankenhaus liegt. Ich kann nur hoffen, dass alles wieder gut wird und sie uns noch Jahre begleitet und auf meiner Hochzeit tanzt. Ich könnte es mir nicht vorstellen, wenn dieser Teil meiner Familie nicht mehr da wäre. Meine Großeltern sind ein wichtiger Teil von mir. Ich könnte euch so viele tolle Sachen über meine Oma schreiben... sie ist eine Herzensgute! Beide! Oma und Opa!
Ganz tolle Menschen!
Ich bete, dass alles wieder in Ordnung kommt!


Ich wünsche euch jedenfalls ein wunderschönes Wochenende.
Hier sollen es sage und schreibe 40 Grad werden! Ihr findet uns dann am Wasser!


Donnerstag, 11. April 2013

[ MOTIVATION ]




...noch heute liegen die Styroporkügelchen überall in der Wohnung verteilt, sind hartnäckig und gestern waren sie mir noch egal. In der Wohnung herrscht ein Chaos, es stapeln sich Kartons, die auf den Abtransport warten. Nur die Motivation auf etwas Schöneres lässt mich diesen Zustand ertragen. Dabei ist fast gar nichts passiert. Freudestrahlend hab ich unser Bett gestern vom Kurierboten entgegengenommen.
Der Liebste konnte es hochbuckeln... in 2 Paketen geliefert war ich wahnsinnig aufgeregt und neugierig wie ein kleines Kind. Doch die Freude legte sich sehr schnell, als mein Superhandwerker zu mir sagte: 
"Ist kaputt!"
Ich: "Wie? Ist kaputt?"
Er: "Na kaputt, total die Stellen abgeplatzt!"
Ich: "Quatsch! Zeig mal her!!!"

Und siehe da, er hatte Recht!
Das Bett befand sich in einem Zustand, als hätten totale Leien (schreibt man das so???) montiert und gebaut.
OMG! 
Wie kann man denn sowas den Kunden anbieten?
Ich hab sofort meine Kamera geholt und die ganzen Stellen fotografiert *mit einem Grummeln*
Ein paar waren es schon und wir beide haben bereits Formulierungen geplant, was wir dem Verkäufer alles schreiben werden. In der Beschreibung stand was von super Verarbeitung und edlem Design.
Äääääähm, davon seh ich hier nicht viel.
Mein Lieblingsbett: absoluter Reinfall. Zumindest haben wir so erstmal gedacht.
Wir bauen es dann doch mal auf und gucken mal. Der Verkäufer sollte uns ja wohl wenigstens eine angemessene Summe erstatten, damit man die Schäden des Bettes ausbessern kann (und muss). Jeder andere hätte das Bett wohl sofort zurückgegeben... ich bin aber nach wie vor verliebt in das Bettgestell und bin motiviert... motiviert, mit ein paar Handgriffen das Bett doch noch in das Teil zu verwandeln, dass es eigentlich sein soll. Ich stelle mir vor, wie ich alles einräume, frische neue Betten beziehe und wie alles dann am Ende aussehen wird. Das ist meine Motivation und genau deswegen ärgere ich mich deswegen nicht schwarz, sondern mach das Beste draus.
Lassen wir uns mal überraschen, was sonst noch so alles passiert :)

Ich bin dann mal das Chaos aufräumen

Eure Nicole

Mittwoch, 16. Januar 2013

dreißig (jahre & gründe)

Die Zeit rückt näher. Mittlerweile sind es ja nur noch wenige Tage bis zum Tag, an dem ich die Zwanziger hinter mir lasse und die 30 beginne.
Momentan sind es eher gemischte Gefühle. Es ist doch, ob ich es will oder nicht, der erste für mich richtige Schritt ins Älter werden. Die 30 ist der Inbegriff dafür (für mich zumindest).
Und ich denke ein bisschen wehmütig zurück an die Zeit, in der die Haare super gelegen haben, der Körper knackig braun war und ich sogar ein beachtliches Sixpack vorweisen konnte. (damals konnte ich ja auch essen, was ich wollte) und hatte trotzdem immer zarte 45 Kilo.
Naja, das ist ja nun mit den Jahren ein bisschen schwieriger geworden. Das Solarium ist mir auf Dauer einfach zu anstrengend und Sport war noch nie so mein "Ding".
Bekennender Sportmuffel, der, wenn es damals ans Bockspringen und Hochspringen einfach mal die schlechteste Note kassiert hat, sich dafür aber gemütlich setzen konnte und den anderen zuschauen.
Ich bin klein und kann keine 1,30 Hürde meistern. Ich kann auch keinen Meter hoch springen oder Kugeln 18 Meter weit stoßen. Wo soll das bitte herkommen? Früher fand ich es immer ganz grauenvoll, dass der Sport da so genormt wird, auf jeden gleichmäßige Anforderungen fielen, obwohl rein körperlich jeder anders ist. Aber das liegt ja nun schon sehr weit zurück und es sollte auch kein Post über die Ungerechtigkeiten des Jugendschulalltags werden.
Die Zahl 30 ist aber, wenn ich länger darüber nachdenke nicht mein Feind. Und ich sage euch auch warum. Ich finde ganz sicher 30 gute Gründe, warum 30 Jahre nicht so schlimm sind, wie sie vielleicht anfangs scheinen.
Legen wir los...

1. es ist toll zurückzuschauen, das man Probleme, die einen damals plagten hinter sich lassen kann und man gelassen in die Zukunft blicken kann

2. schön, wenn man wirklich erwachsen ist!

3. es kommen tolle Jahre, an dem ich meine kleine Tochter wachsen und gedeihen sehe.

4. man entwickelt meist einen ganz neuen Geschmack. Es ändert sich also Vieles.

5. ich sehe bestimmt noch einiges von der Welt

6. ich freue mich, dass meine Begeisterung für Gärten & Gärtnern mit den Jahren immer mehr wächst.

7. der Traum vom eigenen Heim wird sich bestimmt bald erfüllen

8. vielleicht schaffe ich es ja, nach dem 30. Lebensjahr endlich mal ganz lange Haare zu bekommen.

9. puuh - ich bin erst bei 9? ;)
Ich muss feststellen, dass man mit jedem Jahr, dass man älter wird, oder ich älter werde, auch mehr und mehr die Harmonie und Ruhe brauche.

10. es ist nicht mehr doof und uncool, Mittagsschlaf zu machen

11. ich achte mehr auf mich

12. ich kann die nächsten Jahre mit dem tollsten Mann der Welt verbringen

13. es läuten bald die Hochzeitsglocken

14. alle anderen werden ja auch älter und nicht jünger

15. (und das ist ein Punkt, den ich liebe)
ich muss mich nicht mehr in Disco's und Partys rumtreiben. Die wilden Jahre sind vorbei und das ist so toll!

16. (passend dazu)
tun mir nicht mehr so die Füße weh! High Heels werden nur noch wenige Stunden getragen :)

17. ich bin 30 und habe tatsächlich schon meinen Führerschein ;)

18. ich freue mich auf die vielen schönen Feste und Geburtstage im Sommer

19. es stellt sich meist erst im Alter heraus, wer die wahren Freunde sind und wer immer nur oberflächlich da war. So lernt man die Freundschaften auch mehr schätzen.

20. ich bin Mama! Und das bis zum Rest meines Lebens.
Ein Leben voller Stolz, toller Momente und Abenteuern.

21. ich traue mich, rote Lippen zu tragen!

22. ich lege viel mehr Wert auf Wellness als in jungen Jahren. Und das tut meinem Körper gut.

23. ich kann mir all die kleinen Träumereien erfüllen

24. ich bin so viel entspannter und weniger zickig als damals. Ich bin eigentlich ein ganz neuer Mensch. (ich habe zu mir selbst gefunden)

25. Trotz der erschlaffenden Hautproblemchen gibt es heute schon viele tolle Creme's, so dass man nicht alt und schrumpelig aussehen muss.

26. Frauen, die selbstbewusst im Alter sind und ihr Alter mögen, motivieren mich

27. -30.
Abenteuer 1, Abenteuer 2, Abenteuer 3
Es stehen mir noch mindestens 3 tolle und unvergessliche Abenteuer bevor, die ohne das Älter werden nie passiert wären- da bin ich mir sicher.

Also: Krone richten, Lächeln und wunderbare 30 Jahre meines Lebens feiern
(aber erst am Sonntag)

Alles Liebe,
eure Nicole
 

Montag, 7. Januar 2013

{meine kolumne} : besser leben

Im Jahr 2013 wird es jetzt auch öfter was zum Lesen geben. Meine Kolumne" (wenn man sie denn so nennen kann) wird ein bisschen neu aufgefrischt und es liest sich vieles über das Leben, die Liebe, guten Tipps und Anekdoten. Lasst euch doch einfach mal überraschen vom Lesestoff.

Heute geht es um das Jahr 2013 und die guten Vorsätze, die ich zum ersten Mal wirklich fest verankert habe und es auch richtig will. Wirklich - der innere Schweinehund ist gerade ganz klein. Ich habe vor ein paar Tagen bei einer Folge Jamie Olivers Kitchen beschlossen, lecker und gesund zu kochen. Ach überhaupt, besser zu leben, mehr auf sich zu achten. Salat und knusprig gebratenes Biohünchen statt Burger und Frittenfett. Ich will Tomaten in sämtlichen Variationen zu einem tollen Salat verarbeiten, viel trinken und einfach nur Essen genießen, statt nur satt zu werden. La Dolce Vita in der Küche. Essen wir im guten Italien. Da wird ja auch viel mit Gemüse gemacht. Überhaupt! Weniger Fleisch - mehr gesundes Essen.
Ob ihr es glaubt oder nicht, heute hat mir eine Schleich" Kuh, die ich für mein Mäuschen gekauft habe gesagt, dass ich einfach mal weniger Fleisch essen sollte. Vegan for Fun. Ein Buch, was ich mir demnächst zu Gemüte führe. Und ich bin nicht wie sonst immer ziemlich demotiviert.

Aber nicht nur das Essen lässt uns besser leben. Mein Zaubermittel hieß da: CD Anlage im Schlafzimmer.
Was soll sowas denn im Schlafzimmer? Mal ganz abgesehen von der blöden klobigen Designs, die es nicht gerade nach Ruheraum aussehen lassen. Also habe ich das Web durchforstet und mein CD Radio gefunden, weiß, Hochglanz, flach - als Wandmontage. So fällt das Ding gar nicht auf. Genussfaktor abends: 100%
Ich sage euch auch warum: es ist einfach ganz wunderbar, wenn das Licht aus ist und das Ohr vernimmt plötzlich ein Meeresrauschen oder Grillenzirpen. Im Winter ein Gewitter in den Tropen erleben, ohne dabei weit reisen zu müssen. Ich liebe chinesische Teemusik! Ich schließe die Augen und bin ganz oben in den Hochebenen und zu hundert Prozent entspannt.

Zum besseren Leben gehört für mich auch Kerzenlicht. Einfach mal die hellen Lichter und schrecklichen Energiesparlichter aus und nur Kerzen an. Herrlich! Ich mache manchmal auch abends, wenn wir zu Bett gehen ein Lichtlein an. Sanftes Licht und es lässt sich wunderbar reden und philosophieren. Kerzenlicht beim Baden hilft beim Entspannen.
Ach, ich könnte hier wirklich noch sehr lange über die schönen Dinge schreiben, die das Leben lebenswert machen und mit denen es sich besser leben lässt. Es sind die kleinen Dinge, die schön sind und zum Besser leben beitragen oder es auch einfach nur unterstützen. Und wenn es nur Kissen sind, in die wir nach einem harten Arbeitstag fallen und uns einfach nur zuhause fühlen. Man sollte sich immer ein bisschen für sein Wohlbefinden gönnen: Sauna, schwimmen, essen gehen, Musik, mal Kino. Aber manchmal ist es auch einfach nur die Stille - ein gutes Buch zu lesen und ganz darin einzutauchen. Die Sichtweise fremder Menschen zu sehen, in spannende Abenteuer geraten oder sich über das Liebesglück anderer freuen. 
Besser leben - das heißt, sich der kleinen Dinge bewusst sein, die das Leben schöner machen. Auf sich acht geben, auf seine Gesundheit zu achten. Tee, Ayurveda, Meditation. Es gibt so viele tolle Wege, sich besser zu fühlen. Und wir sind niemals zu alt, Neues zu entdecken!

Freitag, 30. November 2012

Die schöne Adventszeit...

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...das heißt es wohl für fast jeden, der an den Advent denkt.
Für mich selbst bedeutet der Advent Vorfreude. Vorfreude, wie man es früher als Kind kannte, noch schöner als Weihnachten selbst. Ich dekoriere unser Zuhause und freue mich über die staunenden Kinderaugen meiner Tochter, wenn ich das Sternenlicht im Schlafzimmer anknipse und er bis in die Nacht leuchtet.
Viele Kerzen, jeden Abend - nach und nach, bis zum 2. Advent stelle ich weihnachtliche Dinge, meist mit Nostalgie in unser Heim, finde den geeigneten Platz.
Tannengrün und Kränze, Bratapfelduft!
Ha, aber nicht, weil ich Bratäpfel mache, sondern weil meine Kerzen so duften ;)
Zimtstangen, Nüsse, Mandarinen. All das liegt in der Etagere und verströmt den Duft, der mich an Kindertage denken lässt.
Ein gefüllter Nikolausstiefel - nachts aufstehen und heimlig alles hinstellen. Und am Morgen dann immer das Strahlen - auch beim Liebsten, der jedes Jahr einen Nikolaus bekommt und ich voller Stolz sagen kann, dass ich es immer, so lange wir zusammen sind, geschafft habe, dass er es nicht mitbekommt.

Ich liebe es, zu Schenken. Zu sehen, wie andere Freude haben erfüllt mein Herz.
Ich probiere mich gern in Sachen Plätzchen aus... jedes Jahr kaufe ich Magazine und Zeitschriften, die wunderbare neue Plätzchenrezepte zeigen. Und was mache ich? Jedes Jahr die gleichen wieder :)
Die altbewährten Klassiker.

Vielleicht liegt auch im Advent der erste Schnee, so dass wir uns in die dicken Stiefel schwingen, in den Wald fahren und ich mich schon im Wald aufs Nach Hause kommen freue. Eine warme Wohnung, gemütlich und festlich. Wir wissen oft gar nicht, wie glücklich wir uns schätzen können. Wir haben alles, was wir brauchen und noch mehr - und so viele haben nichts. Haben alles verloren!
Wir sind die glücklichsten Menschen der Welt und sollten in der besinnlichen Zeit auch an die denken, die es nicht so gut haben wie wir. Ich habe schon das ganze Netz durchforstet, weil ich dachte, ich könnte Kindern, die nicht viel haben eine Freude machen, in dem man kleine Päckchen verpackt, mit Spielsachen drin,
die für Amy einfach zu "klein" sind, oder besser, wo sie nun schon zu groß für ist.
Kuscheltiere - einen Freund, der einen lange begleitet - das braucht jedes Kind.
Aber die Möglichkeiten sind begrenzt, was mich traurig stimmt.
 Aber wir finden schon etwas und verpacken dann ein paar Schuhkartons mit dem schönsten Geschenkpapier.

Leuchtende Fenster, Kaffeenachmittage an den Adventssonntagen.
Eine wunderbare Zeit.
Wir lernen ein Weihnachtsgedicht, was wir dem Weihnachtsmann dann vortragen.

Der Advent ist neben dem Herbst wirklich meine liebste Zeit.
Weil ich mir einmal mehr bewusst bin, dass ich der glücklichste Mensch auf Erden bin.
Ich habe einen Mann, der mich von Herzen liebt, eine Tochter, die so wunderbar, bezaubernd und herzerwärmend ist, ein schönes Heim, einen tollen Hund, ein funktionierendes Auto, eine Familie, die sich sorgt und die mir nicht peinlich ist ;)
Ohne größenwahnsinnig zu klingen ist es das, was wir am meisten brauchen.
Das macht das Leben lebenswert.



(und so ganz nebenbei habe ich den ganzen Nachmittag neben den Aufgaben, die ganz dringend zu erledigen waren, auch dekoriert und wieder umgeräumt, dass die Prozentzahl der Zufriedenheit noch ein bisschen steigt)

Heute hat auch mein Papa Geburtstag.
Wir sehen uns allerdings erst zum Adventssonntag, wo wir alle Kaffee trinken und in Familie auch den ersten Advent erleben, die erste Kerze anzünden. Dann muss ich noch was Schönes backen!

Heut kommt aber erst meine Schwester, Schwager und Boxerdame Diva.
Juhu, die Männer haben uns Kino versprochen - also ich und meine Schwester - die Männer hüten die Hunde, das Mädchen - so haben wir dann auch mal ein bisschen Zeit für uns.
Ich freue mich!
(liebe dich Caro)

Ein wunderschönes Wochenende für euch alle
Eure Nicole

Donnerstag, 1. November 2012

hallo november


Hallo November,
ich kann es noch gar nicht fassen. Wir haben SCHON November! Wo bitte ist denn die Zeit hin?
Wir waren doch grad noch im Juni und haben Gartenfeste gefeiert, sind nach Mallorca geflogen und jetzt ist in Null Komma Nix wieder Weihnachten.
Der reine Wahnsinn!
 
Gedanklich habe ich ja mit den Herbst schon ein bisschen abgeschlossen (obwohl der ja noch eine Weile lang geht). Wohlmöglich, weil ich einen tollen Herbst und viel Herbst hatte. All meine schönen Erinnerungen, meine Eindrücke und Sehnsüchte wurden schon voll erfüllt.
Und der November ist ja bekanntlich sehr dunkel und meist auch kalt, so dass ich dann eher schon im Winter bin :)
 
N O V E M B E R
Das bedeutet:
erste kleine Weihnachtsvorboten,
Handschuhe anziehen
rote, fröstelnde Gesichter und Nasen,
Nüsse sammeln,
Gemütlichkeit und noch mehr Kerzen,
Waldwanderungen,
warme Suppen,
Filmabende,
Tannengrün
 
Der Monat der Vorfreude, auf das, was im Dezember kommen wird.
Viele Familiengeburtstage. Ich freue mich also darauf und stelle gerade schmunzelnd fest, dass man das Geschenk, wie ein Kind Vorfreude zu empfinden, tatsächlich im Erwachsenenalter noch haben kann. Vorausgesetzt, man kann sich an den einfachen Dingen des Lebens erfreuen und ist damit glücklich.
 
Nachtrag zum gestrigen HalloweenPost:
leider leider könnt ihr mich nicht als Amy Whinehouse sehen. Es war nachher schon zu dunkel (und meine Kamera macht keine guten Bilder im Dunkeln). Ich muss mich ja leider immer irgendwie selbst fotografieren und das geht meist eben nur mit Spiegel. Wenn ich den Blitz anstelle, sieht man eben *blitz* gar nix mehr. Der Liebste mag nicht gern fotografieren, weil er sich das Gemurmel meinerseits, dass die Bilder nicht gut sind, nicht anhören mag. Und irgendwie ist meine tolle 1:1 Frisur auf den Bildern gar nicht zur Geltung gekommen. Ich kann euch nur so viel sagen: die Ähnlichkeit war da :)
Ich habe mir gefühlte 2 Kilo Extensions reingeklipst, alles schön hochtoupiert, den berühmten Extremlidstrich gezogen, die Tattoos nachgezeichnet und schräge 80er Klamotten rausgekramt:
Netzstrumpfhose, Lederhose und ein Top... fertig war die Amy!

Mittwoch, 17. Oktober 2012

{ b l a c k }

OK, so manch einem ist das ja kein Neuland mehr, wenn ich sage: Schwarz ist total hip!
Wir erinnern uns an der Stelle gern an Dagi, die ihr Zuhause mit so viel Feingefühl neue schwarze Akzente gibt und ich immer total hingerissen bin.
Und beim Durchforsten meiner vielen Wohnzeitschriften ist es wieder einmal ganz klar:
Man sieht schwarz gut aus! 
Nicht nur als Kleid (wir erinnern uns: das kleine Schwarze), nein - auch in Sachen Living macht uns die düstere Farbe echte Lust aufs Umdekorieren. Mir zumindest.
Und alles begann mit den ersten Plänen unserer neuen Wohnung.
Es war Januar und wir haben am Mittagstisch gesessen, als ich zum ersten Mal in der neuen Zeitschrift Wohnen & Garten blätterte. Eine Wohnreportage. 
Wow! Wooooooooooouuuw! Man, sieht das toll aus. Das will ich auch!!!

Und da der Herr des Hauses wie ich auf grau in all seinen Nuancen steht, war er positiv gestimmt, dass es bei uns in der neuen Bude auch so aussehen könnte.
Wie elegant" dachte ich so bei mir.
Klare Linien fallen mir persönlich immer ein bisschen schwer und ich weiß nicht, ob ihr das auch kennt:
es ist nicht jeder Tag gleich! Es gibt gute Deko-Tage und die sogenannten "Bad Days", wo irgendwie alles kacke* aussieht, was man so hinstellt und umstellt.
Und mit den vielen Plänen und dem ganzen Umzugsgerümpel geriet die Wohnreportage natürlich ins Vergessen. Lediglich das "Grau an allen Wänden!" hatten wir in unseren Köpfen gespeichert.
Und letztens, als ich das Magazin wieder in den Händen hielt, war ich Feuer und Flamme. Und habe in einem der beiden Deko-Hoch-Alles-sieht-gut-aus-Tage in Null Komma nix so ziemlich die ganze Wohnung umgeräumt. Ein bisschen gestrichen (die Möbel - nicht die Wände),
hier und da was umgeräumt und verändert. Ich hatte mir vorher abends vorm TV immer in meinem Kritzelbuch ein paar kleine Ideen aufgemalt. Und das war echt hilfreich, den so ging nichts von den guten Ideen in Vergessenheit. Alles wird perfekt. Nicht mehr so wirklich Landhaus, sondern eher dandy-elegant nenne ich es.
Und so mancher Plan schlummert noch im Hinterkopf. 
Ich brauche da ja noch die XXL Uhr, Badezimmerschränke, eine Bank, diverse neue Anstriche für vorhandene Schränke, viel Grau fürs Wohnzimmer...grau grau grau und schwarze Akzente (und weiß)
Ich bin aufgeregt wie ein kleines Kind.
Und sooo gern würde ich euch schon dies und das und jenes zeigen, aber erstens ist die Kamerakarte weg, samt Lesegerät und zweitens ist eben noch nicht alles fertig.

Aber zeigen tue ich euch alles.
Also, was lernen wir?
Ganz einfach: schwarz ist das neue Weiß.
Ob bei Ikea, H&M Home, Tine K., JDL oder in euren Zimmern.

Alles Liebe
Nicole

Dienstag, 24. April 2012






... wir liegen in den letzten Atemzügen vor unserem großen Umzug. Naja, so groß ist er eigentlich gar nicht mehr, denn Vieles ist ja schon drüben und die "alte" Küche bleibt auch hier, wird von unser Nachmieterin übernommen. Die dürfte sich übrigens sehr freuen, da wir so einige schöne Details zurücklassen.

Fällt mir irgendwie auch gar nicht schwer.
Am Samstag heisst es dann Möbel schleppen und zum ersten Mal im neuen Zuhause nächtigen. Oh, ich wünsch mir Regen und Gewitter! Dann kann man abends liegen, erzählen, der Natur lauschen und einfach nur glücklich sein. Wir beide hatten Horror vor dem Megaprojekt Umzug. So viel Zeug, was sich über die Jahre angesammelt hat. Der Liebste meint ja immer, dass allein mein Dekokram eine ganze Wagenladung ausmacht.
Das Packen und das Auspacken der Anziehsachen und der ganzen Küchenutensilien bereitet mir noch ein bisschen Kopfschmerzen, aber sonst sehe ich dem Ganzen relativ gelassen entgegen.
Gar nicht so "hardcore" wie wir erst dachten.

Heute war ich auch wieder fleißig, hab noch schnell unseren neuen TV Schrank umgestrichen, einen Rattansessel in Amy's neues Zimmer getragen, hier und da was hingeräumt, weggestellt, weil es nicht zu 100% passte, wieder neu hingestellt... das Kinderzimmer eingeräumt.
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich hellblau im Mädchenzimmer mal toll finden würde. Aber in Kombination mit den vielen rosa-weiß Accessoires wirkt es so stimmig, so frisch und irgendwie ferienmäßig, dass ich total happy bin, dass das Experiment Baumarkt-Superbillig- Farbenangebot-Silbergrau so blau geworden ist :)
Mit meiner Schwester habe ich heute schon ein paar Wohnbilder vom neuen Wohnzimmer ausgetauscht. Sie ist total begeistert, genau wie ich. Und plötzlich fällt mir das "Weniger ist Mehr" gar nicht mehr schwer. Im Freundeskreis auch "Downsizing" genannt :)
(Die Leserin dürfte sich jetzt angesprochen fühlen)

Weniger ist wirklich mehr.
Es fällt mir zwar nicht schwer, weniger in die Wohnung zu stellen, aber mich auch grundsätzlich von allem, was man dann nicht braucht zu trennen ist schon härter. Leider ist es ja so, dass man nicht unbegrenzt Platz hat zum Horten und Aufheben, weil man es ja sicher noch mal gebrauchen kann. Kann man ja irgendwie auch immer mal wieder. Aber das hieße ja, dass man ein Lager braucht. Na gut, mittlerweile haben wir ja auch schon eins, weil Möbel & Co einfach den Keller überfüllen.
Aber mehr soll es ja zwangsweise auch nicht werden. Also noch mal einen XXL Sale?
Oder sollte ich mich einfach mal für einen Flohmarktstand anmelden? Hm, ich bin ja nicht so der Handeltyp. Sind ja schon mal schlechte Voraussetzungen für einen Flohmarkt :)
Naja, erstmal zieht der ganze Kram" mit um, dann wird noch mal aussortiert und gedownsized!

Die neue Küche ist aus dem Ikea.
Vielleicht nutzen wir den verkaufsoffenen Sonntag ja schon, um unser neues Schmuckstück zu holen. Ganz wie der liebe Hausherr es wollte: modern und schlicht! Nicht immer alles so antik!...waren ja seine Wünsche. Und da ich mich nicht grundsätzlich von allen alten Möbelstücken trennen wollte, muss ich ja auch ein kleines Gleichgewicht zulassen. Praktisch ist es allemale, wenn in der Küche nicht so viel Gedöns rumsteht, zumal wir ja echt nur einen Kaninchenstall als Küche haben. In der alten passte ein 2,20 m Esstisch mit rein.
Ich erinnere mich gerade an die Küche, wie sie zu unserem Einzug aussah.
Alle Wände haben wir dunkelbraun gestrichen und einen ganz großen quadratischen Tresentisch hatten wir. Da waren die Abende echt loungig. 
Nur 5 Jahre später hat sich der Geschmack doch echt gewandelt. Man entwickelt sich immer weiter in Sachen Wohnen habe ich das Gefühl. Und eine Wohnung wächst...

Tja, ihr Lieben... der alten Wohnung habe ich schon lange Lebewohl im Geiste gesagt. Es ist fast so, als würde man abends zurück in seine Knastzelle müssen, so fühle ich mich. Aber in ein paar Tagen ist eben alles anders.
Morgen sind die Kleider dran...alles eintüten. Und ab Donnerstag hat mich der Arbeitsalltag wieder.
Eine weitere Veränderung hat der Umzug auch mit sich gebracht: ich habe mir die Haare geschnitten. 10 cm ab! Ohne groß drüber nachzudenken. Cut!
Und ich fühle mich wohl, obgleich ich die Langhaarigen dann aber wieder einmal mehr beneide :)

Wer das jetzt hier gelesen hat, dem muss ich sagen:
schön, dass dir nicht langweilig geworden ist!

Habt alle einen schönen und wohlverdienten Feierabend
Nicole

p.S.: Ohne TV geht man schon um 19 Uhr ins Bett!

Donnerstag, 8. März 2012

Wir Frauen... (zum Frauentag)

Meine Schwester: eine ganz tolle Frau!
...alles Liebe euch Frauen zu unserem internationalen Frauentag!

Also ganz ehrlich, warum ist der Tag nicht so gewürdigt, wie er eigentlich sollte? Ich habe immer das Gefühl, dass der Tag zwar Frauentag ist aber die Männerwelt nicht wirklich Notiz nimmt. So fühlt es sich zumindest an. Da hört man doch glatt "Ihr Frauen habt ja einen richtigen Frauentag und Muttertag. Der Herrentag ist ja eigentlich Christi Himmelfahrt". Ja, aber was ist denn das bitte? Der sogenannte Herrentag wurde doch umfunktioniert, Christi Himmelfahrt scheint doch keinen zu interessieren. Stattdessen ist frei, so dass 50% der Männer dies als Gelegenheit nehmen, einen über den Durst zu trinken.
Paaaah, dabei ist der Tag der Frauen was echt Tolles, was man so auch mal anerkennen kann (kann man eigentlich auch an jedem anderen Tag).

Frauen haben so vieles, was sie schaffen und zustande gebracht haben. Die Trümmerfrauen zum Beispiel. Ohne die helfenden und schwer arbeitenden Hände der Frauen nach Kriegsende hätte die deutsche Wirtschaft nie so schnell wieder ins Laufen gebracht werden können. Unglaubliches haben diese Frauen damals geleistet, obwohl sie alles verloren haben. Heim & Haus, Mann oder wohlmöglich noch Kinder.
Wir Frauen bringen ein komplett neues Leben auf die Welt, opfern uns auf für Familie und Kind, bringen den Männern Freude ;)
Wir schmeißen mit links unseren Haushalt, ziehen nebenbei Kinder groß, sind kreativ, willensstark und haben die Macht, so manch einen Willen zu brechen, von Herzen mal ganz abgesehen. So viele Lieder dieser Welt handeln von Frauen, von Frauen, ohne die man nicht leben kann.
Wir machen uns schön, sind von Natur aus schön. Julius Cäsar war beim Anblick von Cleopatra so fasziniert, dass er bereit war, Haus und Hof zu verschenken. Und auch Romeo wollte ohne seine Julia nicht leben.
Eben: weil es ohne Frauen nicht geht!

Ich finde es toll, wenn der Mann wirklich ein paar Blumen bringt oder nur deas Abendessen macht, vielleicht noch eine wohltuende Massage rausspringt.
Im Radio habe ich heute von dem Frauentag in Polen gehört. Da sind Blumen an der Tagesordnung. Sogar die Chefs beschenken die Frauen in der Firma. Oder es gibt kleine Törtchen und Kuchen, die extra für den Tag gebacken werden.
Ist doch toll oder?

Also Ladies, ich beglückwünsche euch zu dem, was ihr seid!
Auf uns Frauen! *Sektglas klirr*

Dienstag, 28. Februar 2012

Kolumne: HOMMAGE

Ich kann es noch gar nicht glauben! Wir ziehen tatsächlich um!
Natürlich stimmt es mich euphorisch, denn zweifels ohne hat es uns in der jetzigen Wohnung an Platz gemangelt. Und die neue Wohnung hat so viel Potenzial, Stauraum, braucht aber auch so einige Stunden harte Arbeit, bis alles glänzt und die Möbel einziehen können.
Das Wohnzimmer hat eine "Stuckdecke", also neu gemacht, denn wir ziehen ja in einen Neubau, der kaum zehn Jahre alt ist.
Ich vermisse aber auch schon jetzt die schönen alten und klassischen Elemente des Altbau's. Ich bin halt eher der Altbautyp. Alles hat sein Für und Wieder.
Aber auch unsere neue Wohnung wird alten Charme erhalten. Sonst bin ich nicht zuhause! Also kommt noch die eine oder andere Stuckrosette an die Decke, die Möbel sind natürlich auch teilweise antik und sollen auch bleiben, obwohl der Liebste ja meint und will, dass alles etwas schlichter und moderner ist oder wird.
Häh? Modern? Was habe ich denn bitte darunter zu verstehen?
Weniger SchnickSchnack" will der Hausherr!
Ach du Gott! Das ist mit meinem Geschmack irgendwie nicht kompatibel. 
"Ich habe doch schon weniger!"
"Naja, n' bisschen mehr könnte noch!"
"Na da sprechen wir nochmal"
:)

Und weil wir unsere alte Wohnung auf jeden Fall auch das eine oder andere Mal vermissen, hier eine kleine Hommage an die 2,5 Zimmer Altbau.

Liebe Wohnung,
nun ist es offiziell: wir werden dich verlassen. Mit Wehmut und einem mulmigen Gefühl habe ich eben bei deinem Besitzer die Kündigung abgegeben. Mein Herz ist schwer. Immerhin haben wir fast 5 Jahre hier in deinen Zimmern verbracht. Unsere kleine Tochter hat hier die ersten 2 Jahre ihres Lebens verbracht. Ich sage jetzt schon mal Danke! Danke, dass du uns immer mit offenen Armen empfangen hast, die Tapeten an deinen Wänden behalten hast, obwohl ich dich so oft neu verwandelt habe. Danke für die knarrenden Dielen und die schiefen Stellen, die deinen Charme ausgemacht haben. Du hast uns wunderbare Feste, Dinnerabende und Geburtstage beschert, hast uns bis auf die kalten Füße nie Sorgen gemacht. Ich kann mich noch wie heute erinnern, dass so mancher sich an deiner niedrigen Badtür den Kopf gestoßen haben.
Danke für die kuschligen Abende, die warme Heizung im Winter und den Schallschutz, den du uns bietest, wenn es draußen lauter ist. Du bist einfach ne dufte Bude, die auch die Menschen, die nach uns folgen schnell ins Herz schließen und deinen Charme zu würdigen wissen.
Ich werde dich vermissen.

Deine Nicole

...
Und auch unsere Vermieter, die hier mitten im Haus wohnen, werde ich vermissen, denn es war immer ein sehr herzliches Verhältnis. Wir wurden sogar zu unseren Geburtstagen beschenkt, haben einen Innenhof wie in Italien, wo wir die Sommertage abends immer schon für Feste oder einfach Abendbrot genutzt haben.
Hach, es ist wirklich schade.

Aber wir müssen ja auch weiter denken. Die neue Wohnung bietet mehr Platz für Amy, sie kann ein größeres Bett stellen und es ist noch Platz für ein Tischlein zum Malen.
Der Flur bietet Platz für all meine antiken Kommoden und Schränke...
Und wie schon mal gesagt, ich wollte schon immer einen Balkon!

jetzt wird es auch wieder ein bisschen ruhiger um mich.
In den nächsten Wochen steht eine Menge Arbeit an.
Am Samstag bin ich Teil einer Ausstellung. "Frauen und Kunst", wo ich einen kleinen Teil meiner Fotografien präsentiere. Ich bin schon aufgeregt. Dann muss ich an meinem Online Shop feilen und vielleicht passiert schon das eine oder andere in Sachen Wohnen.
Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

Habt es schön,
Nicole

Samstag, 25. Februar 2012

Kolumne: SCHWARZ IST DAS NEUE WEISS

Es ist ganz eindeutig: weiß hat plötzlich einen neuen Gegenspieler. Das hat mir ein Nachmittag ausgiebigen Bloggens heut mehr als offensichtlich gezeigt. Schwarz!
Schwarz? War das nicht einst die Farbe oder besser der Inbegriff des 90er Wohnens? Ich kann mich noch wie gestern daran erinnern: schwarze Sofas, schwarze Anbauwand...so sah auch meine erste Wohnung aus und so im Rückblick finde ich es furchtbar. Ach, was red ich, grauenvoll ist das wohl die treffendere Ausdrucksweise. Aber wie sagt man so schön: back to the Roots.
Und so mischt sich also das Kleine Schwarze in immer mehr Wohnungen. Gerade die, die all ihre Inspiration durch Blogs finden oder sie schlichtweg abkupfern. Da fällt also schnell auf, dass ein Dekostil dem anderen gleicht oder sehr ähnlich ist. Ein Blog und eine Idee setzt einen Trend, der dann weiter und weiter geht. Nicht umsonst ist Tine K. ein angesagter Star. Wer kannte sie denn vor knapp 2 Jahren?
Das Bloggen ermöglicht also auch den Designern neue Türen und Ruhm. Und Frauen generell scheinen ja immer auf der Suche zu sein. Nie, und ich spreche da in erster Linie über mich selbst, bleibt etwas am selben Ort. Variation ist etwas, was dazu gehört. Und immer will man es schöner, besser oder einfacher. Oder man will das, was man vor ein paar Tagen gerade in diesem einen Blog da gesehen hat.
Genauso verdächtige ich auch das Schwarz, was momentan einfach dazu gehört. Einmal gesehen - haben wollen!
Nur die, die ihrem Stil wirklich treu sind, bleiben bei der Shabby weiß Variante. Und bei so manchen, der vorher sein heimeliges Nest in weiß weiß weiß hatte, spielt mit dem Gegensatz.
Und immer sind es die Trenddeko's! Geschirr in schwarz weiß, Marrokkanisches in Silber, schwarze Leuchter.
Und schon verliere ich kurze Zeit später die Begeisterung daran, was bei so vielen Bloggerfrauen Einzug hält. Der negative Nebeneffekt. Auch wenn ich mich gern ab und zu hinreißen lasse. Und schwarze Bilderrahmen fand ich ja schon immer toll. Und so schaue ich jetzt noch ein bisschen nach dem neuen Trend, um vielleicht doch die eine oder andere Inspiration für mich zu nutzen. Allerdings immer abgewandelt. Das wollte ich schon immer: alles ein bisschen anders.
Und so kommt wie in der Mode, auch beim Wohnen alles irgendwann mal wieder zurück. Also sagen wir dem Schwarz ein freundliches Hallo und lassen das eine oder andere Dekoteil, dass nur ein befristetes Dasein pflegt einen Augenblick bei uns verweilen, bevor ein neuer Trend die Abwechslung bringt.

Samstag, 28. Januar 2012

Hallo liebe Bloggerwelt,
eine erste neue Kategorie in meinem "neuen" alten Blog...
KLEINE WAHRHEITEN...
... also kleine Geheimnisse und Witziges über die, die hinter diesem Blog steht: MICH!
Erkennt ihr euch in der einen oder anderen Eigenschaft wieder?
Viel Spaß beim Lesen. :)

1. Ich bin auch nach Jahren noch fasziniert von dem Film "Die Mumie". Ungelogen habe ich den Film mehr als 20x gesehen und mag ihn noch immer. :)

2. Ich bin bekennender Haarfetischist, wenn man es so nennen kann. Ich finde lange Haare wunderschön und wünsch mir auch immer lange Haare. 

3. wenn ich es so recht betrachte, habe ich keines meiner Bilder, die nicht Portraits sind, bei uns zuhause hängen.

4. Ich bin eine Frostbeule und möchte bei Minusgraden einfach nicht raus... ich friere sooo schnell

5. Ich brauche Shampooflaschen nie auf ... :)

6. ich wollte als Kind immer Archäologin werden. Und das alles nur, weil ich als Kind mal ein versteinertes Dino-Ei gefunden habe (glaubte ich zumindest)

7. ich bin kein guter Schwimmer mehr, weil ich denke, dass unter mir in den Tiefen Hechte und Welse schwimmen, die es auf meine Beine abgesehen haben.

8. Nur wenn ich für mich englisch spreche, klingt es total gut. Vor anderen ist es nur halb so gut.

9. ich würde mir einfach mal einen ganzen Tag im Bett wünschen: viel schlafen, Kaffee, Zeitschriften, der Laptop...

10. ich möchte gerne mal nach Südafrika und nach Mauritius

...weitere Episoden folgen! ;)

Ein schönes Wochenende
Nicole

Sonntag, 19. Juni 2011

Kolumne: Family are everything

Eines kann ich sagen:
so eine Familie ändert alles komplett. 
Auf schöne Art und Weise...

Früher hatte ich Angst, etwas zu verpassen und ich habe vermutet, dass ich auf so Vieles verzichten muss.
Aber so ist es gar nicht... es sind nur andere Präoritäten, die man setzt und es ermöglicht einem Neues.
Eine Familie zu haben hat auch mich zu einem anderen Menschen gemacht. Und das ohne es wirklich zu merken. 
Mein Herz schlägt für meine kleine Familie.
So oft liegen wir im Bett, sitzen auf der Couch und philosophieren, stellen fest, wie toll da Familienleben doch ist, was unsere kleine Maus alles gelernt hat, wie groß sie geworden ist, wie schnell die Zeit verfliegt.
Man erinnert sich, wie es früher als Singlepaar" mal war und wir stellen fest, dass wir nichts wirklich vermissen. Die Dinge gestalten sich ganz anders, viel schöner..muss ich feststellen.
Statt zur Disco zu rennen, sich stundenlang aufzubretzeln...vom Tag danach, der irgendwie immer total durcheinander ist, sitzen wir abends mit Freunden draußen, albern rum, spielen alte Spiele.
Das ist doch viel besser und auch weniger anstrengend für die Füße :)
 High Heels und Röhrenjeans tausche ich an so einem Samstag gern gegen Jogginghose & Puschen ein.
Alles, was ich brauche, ist daheim:

Verzichten musste ich bisher auf nichts (gut außer auf's Ausschlafen)
Stattdessen habe ich viel mehr dazu gewonnen:
Und ich stelle fest: Ich bin erwachsen geworden... eine Mama eben.
Man kümmert sich, man sorgt sich, man ist ganz tief im Herzen glücklich und staunt immer wieder über das Wunder "kleiner Mensch", den man in die Welt hilft und die Welt begreiflich macht.

Wenn man mal bedenkt, dass man selbst, nur man selbst + Traummann dafür verantwortlich ist, dass ein anderer Mensch wächst, zu essen lernt, spricht, Dinge erkundet und irgendwann mal zu einem Erwachsenen wird, der das Gleiche wieder tut, dann kann man sich schon mal auf die Schulter klopfen und stolz auf sich sein, es seinem Partner auch gern mal sagen. Ich glaube, das tut gut.
Auch als Erwachsener hört man es gern, wenn man eine Sache gut gemeistert hat.

Ich bewundere ja die Frauen noch mehr, die das gleichzeitig 3 mal oder mehr können. Denn jedes einzelne Kind fordert und will gefördert werden.
HUT AB! liebe Damen..dann noch Kochen, das Haus einrichten, arbeiten, Backen und einen Blog schreiben.
Das wäre so manches mal schon ein Bundesverdienstkreuz wert.

Meine Hochachtung habt ihr!
Und auch mein Nervenkostüm, was sehr dünn ist, wie ich selber schon immer wusste, ist bisher noch gut verschont worden. Ich hoffe, es bleibt auch weiterhin so.
So ein großes Tun & Schaffen sollte man sich öfter mal belohnen. Sei es mit einem schönen Essen oder eine tolle Creme,die kleine Fältchen weg zaubert :)
Oder einfach mal einen Tag Single feiert, während die Kids bei Oma sind, kann man wie damals ins Kino gehen, schwimmen gehen oder was Verrücktes anstellen, wie damals als junger Teenager.
Ich glaube, das hält auch eine Beziehung frisch. Was ja bekanntlich nicht zu unterschätzen ist in der heutigen Zeit, wo der Alltag von so vielen Dingen geprägt ist und keiner mehr abhängig ist vom anderen.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.
Drückt eure Familien, der Mann kriegt einen Kuss und Mama eine Tasse heißen Vanillecappuccino.

Nicole

Mittwoch, 15. Juni 2011

Kolumne: Der Mann und die Einrichtung

Hallo Mädels,
mich gibt es noch!!!! 
Unsere letzte Urlaubswoche neigt sich dem Ende zu. Und wir haben so viel zu tun, gemacht und noch vor, dass man kaum Zeit findet, etwas zu bloggen. Ich les eure Blogs auch nur im Schnellflug. Ganz verzichten kann ich jedoch nicht! Das wird auch schon mal ein Vorgeschmack sein auf meinen beruflichen Wiedereinstieg, wenn Amy erstmal zur Tagesmutti geht.
Dann wird das mit dem fast täglichem Posten natürlich nichts mehr (fehlt mir jetzt schon)

Unsere Urlaubswoche hat einiges ans Tageslicht gebracht:
Die Wahrheit sozusagen! Mein Männlein hat mir einfach mal so gestanden, dass er doch alles ziemlich "voll" findet. Amy hat kaum Platz sich zu entfalten, zu krabbeln...
Oh Gott! Er hat recht.
Mal ganz abgesehen vom Staubwischen... für die kleine Wohnung haben wir eine Menge Zeugs.
Ich schlepp ja auch immer wieder was Neues rein.
Und ich hab einfach kein Auge dafür, was zu viel ist. Erstmal haben! ist meist mein Motto.
Jeder wohnt ja so, wie er sich fühlt, wer er ist.
Ich war schon immer der "viel und voll" Typ.

Und ich hasse es so zu wohnen, wie 14.000.32 andere Menschen in Deutschland.
Ich will was Außergewöhnliches. Aber komischerweise lässt sich das so schlecht mit "praktisch"  und "wenig" kombinieren. Oder ich kanns einfach nicht.
Und das Ende vom Lied? Ausräumen! Und sogar Möbeltausch! Der Mann des Hauses findet aus heiterem Himmel irgendwie alles zu altbacken. Er will stylish!
"Na schönen Dank" waren da meine Worte. Auf einmal ist er der Inneneinrichter, der sich mit so einigen Dingen nicht mehr arrangieren kann. Männer und Inneneinrichtung? Geht doch gar nicht, es sei denn, sie sind homosexuell- das ist meine Erfahrung. Praktisch heißt da LEER und UNORIGINELL. Mein Mann würde über der Couch (die übrigens wieder ihre Standorte gewechselt haben) ein normales Bild quer hängen...fertig!
"Ääääähhhh...nee, geht gar nicht!! Hat ja jeder andere auch!"
Kunstvolle Bilder mit Audrey Hepburn, Marylin Monroe und Cary Grant bezeichnet er einfach nur als Bilder von "fremden" Menschen und fragt sich, warum wir uns fremde Menschen an die Wand hängen.
Ich musste schmunzeln, war aber auch im selben Moment leicht schockiert.
"Das ist stilvoll Hasi" war meine Antwort auf seine komische Feststellung.
Mein Fazit des Ganzen ist: ihm gehts genau wie mir! Wenn man den ganzen Tag sein Zuhause sieht, räumt man gern mal von hier nach da, macht Feststellungen, die einem sonst nicht auffallen. Wenn er abends von der Arbeit kommt, ist ihm sonst sowas alles ziemlich gleichgültig. Hauptsache es gibt Essen :)
Und nun diskutieren wir hin und her, wie ein Pärchen, dass gerade frisch zusammengezogen ist. Hilfe!
Beide müssen sich irgendwie arrangieren. Aber bitte, wie geht das denn? Sobald die Geschmäcker verschieden sind, könnte leicht ein Bürgerkrieg ausbrechen. Ich will Stil, Eleganz und er will Style und Neutralität. PROBLEM!
Was machen wir daraus? Einige alte Schränke raus (cih bin mir fast sicher, dass ich das eines Tages bereuen werde), dafür neutrale weiße Schränke rein. Weniger Kissen auf der Couch! Bitte waaaaas????
Schon mal was von Kuschligkeit gehört? Schon mal was von Einfachheit gehört?
Kein Mensch braucht so viele Kissen.
Der Liebste wollte mir doch letztens, zusammen mit meinem Schwager vorrechnen, wie viel Zeit man seines Lebens damit verbringt, Kissen vom Bett zu räumen und morgens wieder rauf zu "drapieren". Nach Adam Riese und der angewandten Realitivitätstheorie mal x zum Quadrat hoch 2 müsste das rund ein Viertel seines Lebens sein.
Gut! Nach so einer präzisen Rechnung wurden es gestern 4 Kissen pro Couch weniger :)
Nicht aber im Schlafzimmer! Da bleibt es so! Basta!
Nach dem Couch Gerücke und dem Koloss eines Schrankes standen unsere Möbel wieder so wie immer.
Mehr Platz ist auf jeden Fall...aber alles so leer. Das ist irgendwie nicht mein Ding. 
"Können wir das da anhängen?" fragte ich.
"Können wir, aber dann ist alles wieder so voll und das wollen wir doch nicht mehr!"
"Ich glaube, dass ich gestern meine ersten grauen Haare bekommen habe.

Der ganze Flur stand voll mit Sachen, Möbeln, Dekoration.
Aus diesem Grund wird es auch wider Erwarten noch mal einen Sale geben, in dem jetzt wirklich die letzten Stücke unter dem Hammer kommen.
Damit hat sich das Thema "French Vintage Franske Shabby" wohl erledigt. Und ich kann euch wohl eher weniger  zu diesem Thema bieten. Ich hoffe, dass ihr mir trotzdem treu ergeben seid, sonst hätte das Bloggen schließlich wenig Sinn.

Back to the Roots heißt es jetzt: ein bisschen was Dunkles, weil es maskulin ist und der Liebste sich darin auch wiederfindet. Ich mag es ja auch, so ist es ja nicht.
Meine Freundin bezeichnete den Kolonialstil mal als "ausgelutscht". Ich denke, ich werde ihn wohl neu inszenieren müssen.
Hach ja! Jetzt werd ich mich wohl den 2. Tag in den Auräum und Umräummarathon stürzen, der ja schon fast zur Lebensaufgabe geworden ist :)


P.S.: Ich bewundere alle, wirklich alle Männer, die sich mit eurem weißen", ländlichen Lebensstil arrangieren, ihn wohlmöglich sogar lieben, wie es justys mir einmal geschrieben hat.

written by Nicole Person

Donnerstag, 19. Mai 2011

Be Thankful

Ihr Lieben,
heut ist es an der Zeit, mich bei euch zu bedanken.
Heute morgen habe ich gesehen, dass ich bereits 205 Leser habe...
regelmäßig, unregelmäßig und auch ein paar anonym :)
VIELEN DANK
für das rege Interesse, die vielen schönen Kommentare und auch die Einblicke in eure Welt,
die ich auf diese Art & Weise kennenlernen durfte.
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Das Bloggen ist zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden.
Es bereitet mir mehr als Freude, in euren Blogs zu lesen und selber meinen, manchmal Tag für Tag zu füttern.
Ohne euch hätte das alles wenig Sinn.
Für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar!
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THANK YOU SO MUCH!
YOU BRING JOY TO MY LIFE!
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Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es los ging mit dem Bloggen. Am Anfang habe ich mich immer gefragt, wenn ich im Radio vom Bloggen & Twittern gehört habe, was das wohl für ein Quatsch ist. Das klingt ja zuerst einmal wie aus einer anderen Welt.
Die Neugierde hat mich dann aber doch gepackt und ich habe mich versucht. Viel zu schwierig da durchzusehen" waren meine ersten Gedanken und ich habs wieder sein lassen, hab mir stattdessen eine Website gebastelt, die um einiges leichter war. "hm... keine regelmäßigen Leser, keine Übersicht, keine Kommentarmöglichkeit!" so saß ich dann einige Tage davor und verlor schnell die Lust an meiner Homepage.
Nun ein 2. Versuch bei Blogger...und mit ein bisschen Übung & Geduld hat man sich dann doch reingefuchst.
Und im September ist es schon 1 Jahr her... leider habe ich diese Postings in einem Anfall natürlichen Wahnsinns alle gelöscht.

Fazit: Bloggen ist Freude, Anteilnahme, Überraschung, was zum Lachen, Inspiration und wie ein tägliches Zeitunglesen für mich.

Ein kleines Extra Dankeschön für die ständige Bereitschaft, Kommentare zu hinterlassen möchte ich richten an:
DAGI von HOUSE OF IDEAS,
ANJA von SOFIES HAUS,
YVONNE von FRL. KLEIN
CARMEN von NORDLICHT
NORA von SEELENSACHEN
MELISSA von DAHOAM
ANGELINA von FREUDENTANZ
...

Habt vielen lieben Dank für eure Treue, eure Neugier, eure Freundlichkeit.

Eure Nicole

p.S.: Kleine Info am Rande: die Küche ist komplett umgestrichen...ein Sandton, mit sschwarz weiß Bildern!
Bilder folgen natürlich. Zur Zeit ist es allerdings knapp bemessen, denn Fotos für ein Buchprojekt warten dringend, Amy schnuppert bei der Tagesmutti rein, sehr viele Stempel und heute gab es eine Anordnung, dass ich von 12:00-16:30 das Haus zu verlassen habe. Eine Bombe, knapp 500m weiter wird entschärft und die ganze Straße wird vollgesperrt und evakuiert. Kann nur hoffen, dass alles glatt geht. Daumen drücken also!

Montag, 18. April 2011

the best friend

Heute morgen kam sie mir entgegen... voller freudiger Erwartung auf ihr morgendliches Frühstück um 8:00 Uhr.... immer schleppt sie irgend eines ihrer Kuscheltiere mit ans Bett, schwanzwedelnd und wartend, wann ich endlich aufstehe. 
Yellow... das ist unsere inzwischen 6 jährige Labradorhündin. Heute morgen fiel es mir wieder 1x mehr ein:
Der Hund ist wahrlich der beste Freund des Menschen. 
Ein Hund macht keinen Unterschied, ob man nun arm ist oder reich. 
Egal! Auch wenn man aussieht wie der Strubbelpeter... einen Hund stört es nicht. Er würde nie sagen:
"So kannst du dich aber nicht unter die Leute trauen!"
sondern: "Hey, auf was wartest du noch? Lass uns raus... lass doch die Hausschuhr ruhig an!" Ein Hund begnügt sich mit dem Wenigsten und gibt doch so viel. All seine kleinen Taten und Gesten wissen wir im Gefecht des Alltags gar nicht zu schätzen. Beobachtet doch mal euren Vierbeiner! Wie ist er? Wie isst er?
Guckt er euch an? Schläft er viel? Kommt er öfter mal angekuschelt? 

Ein wunderbarer Tag und ein ErinnerungsPost an alle die, die einen Hund ihren Freund nennen und eine kleine Geste der Dankbarkeit für die Treue besorgen könnten: Leckerli! Schwingt euch ins Auto (viell. müsst ihr ja sowieso einkaufen) und bringt dem Hund etwas Schönes mit. Was richtig Schönes! Vielleicht etwas, was er noch gar nicht kennt! 
Und dann: Überraschung!
Für dich mein FREUND! Schön dass es dich gibt.

Ich muss sagen, jetzt, wo ich den Text schreibe, bin ich doch sehr den Tränen nah.
Zu spät... jetzt rollen sie! Weil man einfach nicht immer erkennt, was man eigentlich für einen tollen Gesellen an seiner Seite hat.
Yellow musste seit der Geburt von Amy eigentlich schon zurückstecken. Auch wenn man es gar nicht möchte.
Man schenkt dem wachsendem Baby jetzt so viel Aufmerksamkeit wie einst Yellow zuvor, als sie in ihrer Wachstumsphase war..und überhaupt! Sie war immer mit dabei- egal wohin. Wir planen unsere Ziele immer so, dass Yellow auch mit dabei sein kann. Wir meiden den Spaziergang am Ufer, weil Yellow sich nicht frei bewegen kann. Stattdessen: freie Heide...schnüffeln, laufen, glücklich sein!
Unsere Yellow ist schon immer eher eine kleine Transuse gewesen...ruhig von Grund auf. Sie schläft viel,
liebt es gekrault zu werden und bringt immer, wirklich immer ihren Heffalump Elefanten mit zur Tür, wenn Herrchen nach Hause kommt. Gern sitzt sie morgens mit uns am Frühstückstisch, in der Hoffnung, dass vielleicht etwas von den frisch gekochten Eiern für sie abfällt.
Betteln abgewöhnen? Wir haben es aufgegeben :) Stattdessen bekommt sie immer eine Kleinigkeit vom Tisch.
Beste Freunde teilen schließlich alles.
Heute morgen hat sie sich ein Brötchen gemopst... das gehört zu ihren liebsten Knabbersachen. Wir lassen es meist einen Tag auf der Heizung liegen, damit es trocknet und ein Kausnack wird.
Kalorien inklusive... die turnt sie sich dann wieder im Wasser ab, wenn sie schwimmt, springt und taucht.
Es macht auch noch nach 6 Jahren genau die gleiche Freude wie am ersten Tag, wo wir sie zum ersten Mal im Wasser erlebt haben. Es macht eigentlich immer Freude, ihr zuzusehen.
Sie ist der beste Hund, den  wir uns nur wünschen konnten.

Dieser Post ist all denen gewidmet, die ihr Herz an einem Hund verloren haben...

Freitag, 25. März 2011

DAS Haus!

Momentan ist bei uns im Hause (mal wieder) eine heiße Diskussion entfacht.
Es geht, wie schon so oft um das Thema Hauskauf.
Ich habe vor, nicht ewig in einer Mietwohnung zu wohnen - obwohl es durchaus auch Phasen gibt, wo ich es  genieße, sich um nichts weiter kümmern zu müssen. Diese Stimmungs- oder Meinungsschwankungen werden mir natürlich von Seiten meines Liebsten gerne mal vorgehalten.
Aber letzlich ist es doch so:
ich bin ein Landei und möchte auch gern wieder eines sein.
Und ich bin verliebt.... in DAS Haus!
Seit ich dort zum ersten Mal war, war ich wie verzaubert. Meine Mutti hat damals dort eine alte Dame betreut, die nach all der Zeit wie meine Uroma war. Ich war oft nachmittags mal da, hab mich regelrecht drum gerissen, mal wieder einen Besuch abzustatten, manchmal nur, um zu gucken, ob alles okay ist. Wenn es etwas länger gedauert hat und Mutti hat der alten Dame die Haare aufgedreht oder den Haushalt auf Vordermann gebracht, habe ich die Zeit genutzt, um eine kleine Erkundungstour zu machen. Oft haben wir aber auch nur im Wohnzimmer gesessen und "Reich und Schön" geguckt. Die alte Dame hat gern von früher erzählt. Solche Geschichten höre ich so gern. Mit Vorliebe war ich aber auch auf dem Dachboden. Da stehen ganz viele zauberhafte alte Sachen rum...geheimnisvoll und voller Vergangenheit. Die schönen alten Elemente, Holz-Kasettentüren, Dielenboden, all das ist genau nach meinem Geschmack. Die alte Dame sagte immer, dass das Haus viel zu groß ist. Für mich genau richtig :)
Es ist genügend Platz für Familie und all die schönen Habseligkeiten, die man im Laufe des Lebens zusammen trägt. Eine wunderschöne alte Landvilla, die nur darauf wartet, aus dem Dornröschenschlaf geweckt zu werden. Und sooo viel ist jetzt auch nicht zu machen. Es ist eigentlich alles noch gut in Schuss.
Und wie immer habe ich schon genaue Pläne... kann mir jetzt schon ausmalen, wie es später aussieht.
Der Mann, mit dem ich alt werden will, hat allerdings Angst, dass wir uns das Haus nicht leisten können.
Immerhin sind es auch jeden Tag 17 Kilometer, die bis zum Arbeitsplatz zu fahren sind. Und das auch wieder zurück. Aber was sagen die Leute, die jeden Tag hundert Kilometer fahren, um bis zur Arbeit zu kommen?
Noch sind wir jung... wie auch unsere Familie... alle können wir anpacken und schaffen!
Wenn erst mal die Jahre vergehen und mein Liebster bald die Firma meines Schwiegerpapa's übernimmt, dann sind für all die baulichen Maßnahmen keine Zeit (und auch keine Nerven) mehr.
Dann hat man wieder neue und viel verantwortungsvollere Aufgaben zu übernehmen, die oft auch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Ist man denn da nicht froh, wenn das Gröbste schon geschafft ist und nur noch kleine Arbeiten anfallen?

Ich sehe mich, wie ich zusammen mit meinem kleinen Brummbär, der gern immer die 100%ige Sicherheit hat,  zusammen nach Hause fahren (es ist ja schon mal gut, dass beide die gleiche Arbeitszeit haben und man daher nur 1 Auto braucht), holen unsere kleine Maus aus dem Kindergarten (der gleich 2 Häuser weiter ist), öffnen die Tür zur Terasse, setzen uns... in der Hand die Zeitung mit den neuesten Meldungen des Tages.
Auf dem Tisch ein frischer Salat, erfrischende Zitronenlimonade.
Wir genießen den sommerlich lauen Feierabend auf dem Lande.
Der Hof...gepflastert und mit Buchs umrahmt. Fuchsien und Hortensien in den Beeten ums Haus, die einst meine Uroma so gern mochte. Yellow, hechelnd von der Sommerhitze schlappst kühles Wasser aus der alten Zinkwanne, die unter der Dachrinne steht. Unsere Katze putzt sich...
Amy zieht sich ihren Badeanzug an und hüpft in den kleinen aufblasbaren Pool. Das Wasser hat sich über den Tag schön aufgewärmt. Ich...zufrieden lächelnd..zupfe nach dem Essen das Unkraut aus den Beeten, schneide ein paar blassrosa englische Rosen ab und stelle sie in unsere Küche...!

So könnte ich stundenlang vor mich hin träumen.
Es wurmt mich, weil ich am liebsten sofort den Kaufvertrag unterschreiben würde. Ich will schleifen, streichen, entrümpeln, finden und verschönern.
Ein Kopf voller Ideen und im Herzen dieses Haus.
Wird sich mein Wunsch jemals erfüllen? Ich will nicht irgendein Haus...ich will DAS Haus!

Kennt ihr das? Wenn ihr etwas seht und sofort wisst, dass es für euch bestimmt ist?

Ich will auf's Land!

Ich wünsche euch allen ein schönes, erholsames Wochenende.
Die etwas wehmütige Nicole

Nachtrag: Ihr Lieben, die Kommentare sind sehr schön und eindeutig! Wenn doch auch nur der Hausherr es so sehen würde. Das Finanzielle spielt ja auch eine Rolle. Mein Liebster ist der Meinung, dass wir schnell bei fast dem Doppelten sein können, an dem, was wir Miete zahlen. Das heißt, dass wir uns sehr einschränken müssten. Obwohl ich ja der Meinung bin, dass man ein Hauskredit durchaus schafft, wenn der Kaufpreis unter 50.000 liegt. Immerhin ist es kein Neubau, der 200.000 und mehr verschlingt. Die Renovierung erfolgt nach und nach...in Eigenregie und immer so, wie das Geld gerade zur Verfügung ist. Ich bin ein Meister in der Improvisation :) Ich bin selbst gespannt, wie sich alles entwickelt. Und glaubt^mir, ich würde lieber heut als morgen einziehen. Und bereuen würde ich es auf jeden Fall, zumal ich trotz der dörflichen Atmosphäre auch zur Not" alles um mich habe... Eltern, Bäcker, Fleischer, Kindergarten, Schule. Es ist alles im Ort. Besser kann es doch gar nicht sein. Nun gilt es nur noch den Liebsten davon zu überzeugen. Bei euch scheint es schon mal geklappt zu haben ;)

Montag, 14. März 2011

Die einfachen Dinge...

Nehmen wir uns mal ein bisschen Zeit,
Zeit für das Schöne im Leben...
...dass man oft gar nicht bezahlen muss...und wenn, dann nicht mit viel Geld.
Der Alltag stresst uns genug. Wir funktionieren, erledigen brav unsere Jobs, schmieren Brote für den 
kommenden Tag, duscht, redet, raus aus dem Haus.
Fast scheint es verloren zu gehen - das Gefühl zu LEBEN!

Ich habe beschlossen (ohne wie ein Guru zu wirken), den Alltag für mich schöner zu gestalten
und das wesentlich Schöne darin zu erkennen, es besser zu nutzen.
Hier ein paar kleine Anekdoten:

DUSCHE,BAD & CO.: 
1x die Woche das Bad zur Wellnesszone erklären...
Kerzen an, den MP3 Player mit Relaxing Sounds geladen, Kerzen an, Badezusatz mit echten Blüten.
Hinterher: Entspannung pur. Die Hausherren können der Dame des Herzens gern eine Kopfmassage geben. :)

EAT; PRAY; LOVE
Kennt ihr den Film?
Er ist wirklich toll, weil er zeigt, was man im Alltag oft verliert: den Genuss!


COOKING WITH FRIENDS
...früher hab ich nicht gerne gekocht. Ich bin eher der Backtyp :)
Heute (es mag wohl auch am Alter liegen), liebe ich es, gesund zu kochen.
Schon allein das Essen vorzubereiten, zu schnibbeln" ist ein Genuss.
Wir haben einen kleinen Freundeskreis. Und mit 2 unserer Freunde haben wir eine
Perfekte Dinner Runde gestartet. Jeder ist Woche für Woche abwechselnd dran mit Kochen:
Vorspeise- Hauptmenü- Dessert- Tischdeko
...das spielt auch bei uns eine Rolle.
Und es macht richtig Spaß...

AUSZEIT
Man muss nicht immer gleich eine Reise buchen, um abzuschalten.
Oft weiß man gar nicht, welch schöne Orte in der Nähe liegen.
Am besten mal googelt mal die Gegend: Schösser, Parks, Seen..
Das gibt es so gut wie immer in jeder Ecke!
Picknickkorb rausgeholt, Weintrauben, Käse & Getränke... einsteigen und los!
Die Lieblingszeitschrift lässt sich so gemütlich durchblättern, gemeinsame Pläne 
schmieden oder in schönen Erinnerungen schwelgen.


...und dann könnte man noch...

...essen gehen und sich von anderen verköstigen lassen
... die Kinder bei Oma & Opa übernachten lassen, um mal wieder nur ein Paar zu sein
(Kino und essen gehen braucht keine lange Vorüberlegung)
... mit dem Zug verreisen
... sich immer einen Strauß frischer Blumen gönnen
... es zur Tradition machen, Freunde zu beschenken
...eine Reihe von witzigen & schönen Familienbilder zu machen und sie aufzuhängen
...an Freundinnen Postkarten schreiben
...Sonntags ausgiebig frühstücken
...einen Tag in der Woche den Fernseher auslassen und stattdessen mit einem guten Glas Wein über
Gott und die Welt schnacken"
...

Fortsetzung folgt...

Nicole