Dienstag, 1. Juli 2014

HALLO JULI [MIT TRÄUMEN & WÜNSCHEN UND FORTSCHRITTEN]

----------------------------------------------------------------------------------------------


Goodbye Juni und damit Hallo an den Juli?
Ja mei- können ma`s denn glauben? Juli? Schon? Jetzt (sollte er zumindest) beginnt der Hochsommer und dann gehts doch tatsächlich wieder strammen Schrittes auf den Herbst zu. Die meisten von euch wollen das natürlich nicht hören :) In mir flackert aber schon ein kleiner Hauch Vorfreude auf, obwohl ich ja auch ganz klar sommerreif bin. Die schönen Sommertage waren hier bisher aber eher gezählt. Wo bleibt denn der richtige Sommer (wir summen jetzt alle in Gedanken das Lied von Rudi Carell: wann wirds mal wieder richtig Sommer). Ja - ich meine wirklich so einen Sommer, wie wir ihn früher hatten. Wo es die ganzen Sommerferien nur warm war und man baden kann und will. Heiße Tage, kühle Drinks. Letztes Jahr um die Zeit war es doch auch total warm oder?
Ich glaube der Sommer geht vorbei und ich habe noch gar nicht all die Sommersachen gemacht, die man eben immer so macht. Bis auf grillen kann ich noch nichts auf meiner imaginären Sommer-to-Do-Liste abhaken. Gerade habe ich eh das Gefühl, dass die Normalität an uns vorbei zieht, wenn man nur sein Projekt vor Augen und im Kopf hat. Aber ein paar Tage zum Leben muss man sich schon nehmen und die braucht man auch, um wieder neue Kraft zu schöpfen. Nur so hat man neue Impulse und kann dem auch neue Tatkraft und Energie entgegenbringen.

Ich finde es schade, dass mir für solche Spielereien" wie die Fotos jetzt die Zeit fehlt. Und im Moment irgendwie nichts Dekoratives um uns herum ist. Hier zu Hause verlässt uns mehr und mehr die Lust etwas schön zu gestalten und naja auf unserer Baustelle siehts eben genauso aus (obwohl ich mich ja wirklich bemühe, die Baustelle ordentlich zu halten). Ich fege aus, mach die Fensterbretter sauber und ernte dann vom Liebsten eher ein Lächeln, nachdem er mich darauf hingewiesen hat, dass morgen wieder alles so aussieht.

Macht ja erstmal nichts.
Momentan liegen wir noch im Bett. Der erste Kaffee ist aus und wir unterhalten uns, neben dem Schreiben hier über Trockenbau! Das ist doch schon mal ein Schritt in Richtung Fertigstellung. Auch heute haben wir wieder einen Tag "Urlaub", an dem wir beide schindern. Gestern zum Feierabend (der ist ca. immer 20 Uhr, wenn nicht gerade Fussball kommt) hätte mir auch gern jemand ein Maurerdiplom ausstellen können. Ich habe mich am Verputzen versucht und siehe da, es hat geklappt und sogar Spaß gemacht. Sämtliche Ausbesserungen in der Küche habe ich gestern gemacht. Ein bisschen stolz auf mich bin ich schon!

Ich zeige euch beim nächsten Mal einfach die ersten Vorher-Nachher Bilder :)


Und obwohl der Zeitplan mehr als straff ist, sind wir schon super voran gekommen. Und das ohne Handwerkerschar, die uns alles erledigt. Ende August müssen wir aus unserer Wohnung gezogen sein. Das bedeutet, das wir spätestens Mitte August im Haus wohnen oder besser leben werden. Alles fertig ist dann noch lange nicht, aber wir wollen ein Zimmer zum Schlafen haben und wenn dann ein Bad fertig ist, dann reicht das auch. Meine Wohnansprüche sind erstmal ein bisschen runtergefahren :)
Das habe ich gemerkt, nachdem ich mir einen Kaffee eingegossen habe, der in der staubigen Küche stand.
Man nimmts nicht mehr so genau *hihi*. Aber dennoch sehe ich Licht. Und wenn ich an unser fertiges Zuhause denke, dann gibt es mir Kraft und Energie, weiterzumachen, gerade, wenn man das Bedürfnis hat, sich in den nächsten Flieger zu setzen und erstmal eine Woche im Mittelmeer zu schwimmen. 

ES IST SCHON ERSTAUNLICH, WIEVIEL KRAFT MAN FÜR SEINEN TRAUM AUFWENDEN MUSS UND AUCH KANN.

Keine Frage, das alles macht mich älter. Aber auch irgendwie in einer tollen Art, wenn die Füße und der Rücken nicht weh tun würden. Zu sehen, wie alles mit eigener Kraft wird und ein Garten entsteht, der uns gehört - dass das alles, was jetzt passiert, wir geschafft haben. Und alles ist so anstrengend! Es gibt ja kaum eine Aufgabe, die super leicht von der Hand geht. Himmer Herr Gott, was haben die Bauarbeiter für einen furchtbaren Job?
Bei uns hat es ja irgendwann ein Ende...aber immer auf dem Bau? 40 Stunden die Woche? Und das über Jahre??? Ein Bundesverdienstkreuz für jeden, der auf Baustellen ackern muss bitte Herr Gauck!

Aber eigentlich wollte ich euch doch von unseren Träumen erzählen.
Dann machen wir das umgekehrt. Beim Betrachten der nächsten Bilder schreibe ich euch, was wir daraus machen werden.

So, jetzt husch husch ins Bad, Kind in die Kita und ab ins Haus! Weitermachen!

Ich wünsche euch einen guten Start in die erste Juliwoche.
Macht es euch schön!

EURE NICOLE

P.S.: Danke auch noch mal für die vielen tollen Tipps zu den Rosen. Ich habe mich besonders über das Fachwissen vom Schweizer Garten gefreut. Prompt habe ich sie auch in die Erde gesteckt... und schaue jetzt einfach mal, ob es was wird... Daumen drücken - ich halte euch auf dem Laufenden!

Kommentare:

Andy von BACKE BACKE WOHNEN hat gesagt…

Hallo liebe Nicole,
eure Zeit ist hart, aber es wird nachher wunderschön. Bei deinem Einrichtungstalent...
Und ihr könnt mit stolz sagen, das haben wir selber gemacht. Ihr werdet den Rohdiamanten sicherlich zum Funkeln bringen. Glg und frohes schaffen,
Andy

Lollaswelt hat gesagt…

Liebe Nicole,

ich bin hin und weg von deinen Bildern und finde es ganz wunderbar wie du schreibst...schön, daß ich dich und deinen Blog gefunden habe! Ich komme nun bestimmt öfter mal vorbei, denn ich will doch sehen, wie das mit Eurem Traum so weitergeht!

Liebe Grüße
Annette

Wohnakzent hat gesagt…

Liebe Nicole,
ich weiß genau, wie es Dir jetzt
geht.Wir haben vor 2 Jahren ein
Haus gekauft und in nur 6 Wochen
haben wir mit wenig Hilfe das ganze
Haus kernsaniert und im alten Haus
verloren wir auch die Lust noch etwas zu machen.Jetzt nach und nach
kommt das "Feintuning", einige Dinge
werden doch noch mal geändert ;-))
Du wirst sehen, wie groß Eure Freude
ist wenn ihr erst einmal in Eurem
eigenen Haus wohnt, wo ihr alles
nach Eurem Geschmack gestaltet habt.
Das ist ein Gefühl, das kann man
gar nicht mit Worten beschreiben.
Mein Mann ist Tischler und ich bin
sehr stolz, dass er fast alles in
unserem Haus selbst gemacht hat,
obwohl er zwischenzeitlich auch noch arbeiten musste.Ich war aber
auch stolz auf mich, weil ich mit-
geholfen habe und auch über mich
hinauswachsen musste (Fliesen abstemmen, Rigipsplatten mit anschrauben, spachteln usw.).Ich
drücke Euch die Daumen, dass alles
ganz schnell fertig wird und freue
mich immer sehr über Deine Bilder,
auch wenn ich es nicht immer schaffe, zu kommentieren.
Liebe Grüße
Christina

Astrid Kühnel hat gesagt…

Liebe Nicole,
wir haben vor 22 Jahren ein altes gammeliges Haus gekauft und haben auch so viel wie möglich selber gemacht. Wir hatten auch nicht so viel Geld und ich war gerade hochschwanger. Aber wir mussten aus unserer Wohnung raus, und da musste ich halt auch mitarbeiten. Irgendwie sind unsere drei Kinder auf Baustellen hier am Haus gross geworden. Wir haben ausgebaut und angebaut. Jetzt wird nur noch renoviert (obwohl das auch ganz schön anstrengend sein kann, man ist ja auch nicht mehr so jung). Aber wir lieben unser Haus. Durch unsere Arbeit hat es eine Seele bekommen.
Bin schon gespannt, wie es so bei euch weitergeht.
Liebe Grüsse, Astrid

Kath rin hat gesagt…

Hallo Nicole, Du schreibst mir aus der Seele! Wir hatten diesen Stress letztes Jahr. Die Frist war 3 Monate, dann musste das Haus soweit bewohnbar sein, dass wir einziehen konnten. Es hat geklappt. Auch wir haben fast alles selbst gemacht und wir würden es wieder machen!! Heuer ist der Garten an der Reihe - ist auch eine ganz schöne Plackerei.

lg kathrin

Tonkabohne Sabine hat gesagt…

Liebe Nicole,
Ein wunderschöner Post, tolle Bilder und Du schreibst so schön :-)
Haltet fest zusammen und alles wird sich finden, Ihr könnt stolz auf Euer Projekt sein!
Herzliche Grüsse,
Sabine

sagra hat gesagt…

Liebe Nicole,
Herrliche Bilder!
Ich wünsche dir eine schöne Woche,
Sabrina