... so ganz leise und langsam geht es ja mit stillen Schritten auf die Adventszeit zu.
Ich muss zugeben, dass ich ein absoluter Weihnachtsdeko-Shopper bin. Ich weiß, dass ich eigentlich genug habe, komme aber (jedes Jahr wieder) nicht drum herum, neues Dekogedöns* zu kaufen.
Bei Bauernsilber schlägt mein Herz einfach höher... und wenn ich mir das nostalgische Funkeln an der festlichen Tanne so vorstelle, wandert es wie automatisch in meinen Einkaufskorb.
Schlimm ist das! Schlimm, wenn man so dekofanatisch ist und es wie ein Virus ist, der einen immer wieder aufs Neue befällt. Ich erwisch mich immer wieder regelmäßig dabei, wie ich mir (für mich selbst, nicht laut tönend) schwöre, dass ich jetzt genug habe und nichts mehr kaufe.
Und nie schaffe ich es! NIE!
Warum ist das so?
Bin ich etwa aus der Generation Jäger und Sammler? War ich im vorigen Leben Elster, die alles funkelnde und Glitzernde hat haben müssen? Oder ist es einfach nur der ganz normale Wahnsinn, der 99% aller Frauen befällt? Bin ich ein Vögelchen, die ihr Nest schön ausstaffiert? ;)
Was ich damit eigentlich sagen wollte, ist, das ich schon wunderschöne Deko für die kommende Saisson erstanden habe - im nostalgischen Stil... das heißt: Naturmaterialen, Bauernsilber und Zink.
Ich mag den Gedanken, Weihnachten wie in der guten alten Zeit zu verbringen.
Wie gern würde ich abends zur Kirche gehen, danach Essen und gemütlich unterm (naja wohl eher neben dem) Baum zu sitzen...
Die Zinkherzen musste ich auf jeden Fall schon mal "Montieren" :)
Weihnachten: das ist für mich nicht klassisch rot und grün sondern weiß, grau, silber und Holz!
Unser Eingangsbereich ist auch schon recht winterlich, wie ich finde.
Die Kürbisse und Herbstlaternen sind verschwunden, dafür sind die weißen dazu gekommen.
Und nach 2 stündigem Laubharken als Freiwilligendienst für den Kindergarten kommt man nur allzu gern nach Hause, um die Füße hochzulegen und vielleicht ein kleines Mittagsschläfchen auf der Couch zu machen.
Und danach geht es noch mal in den Wald, um Zapfen und knorrige Äste zu sammeln, bevor wir uns zu Abendbrot mit einer warmen Pilzsuppe stärken und wieder die Kerzen anzünden.
Und schon ist der November gar nicht mehr so dunkel, auch wenn es ab 17 Uhr bereits finster ist.
P.S.: Heute ist Sankt Martin bei uns.
Wir hatten früher immer Laternen, sind zu dritt im Dorf und zum See gelaufen und haben danach immer ein köstliches Abendbrot serviert bekommen. (Caro, du erinnerst dich sicher!)
Das werd ich heute abend auch machen!
Macht es euch alle kuschlig daheim.
Einen wunderbaren Sonntag wünscht euch
Nicole